Rasseinfo Border Collie

    Sie suchen einen Hund, der Ihr Leben bereichert, einen "besten Freund"?               

    Unsere Empfehlung: Bitte vor dem Kauf: (für weitere Infos bitte anclicken oder unten weiterlesen)

    1. erst Rassewahl, (es gibt über 400 Hunderassen- wählen Sie die Hunderasse, die zu Ihnen passt!)
                                      (für weitere Infos bitte anclicken oder unten weiterlesen), dann
       
    2. die Entscheidung: Welpe oder erwachsener Hund/Junghund (Preise),
       
    3. dann Züchterwahl (Verkäuferwahl), (für weitere Infos bitte anclicken oder unten weiterlesen)

    Und schließlich können Sie zusammen mit Ihrem Züchter Ihr neues Familienmitglied aussuchen!

     

      Appell:

      Bitte planen Sie die Anschaffung Ihres Hundes genau!
      Viele Hunde werden unüberlegt angeschafft: Wenn Sie im Anzeigenteil Ihrer Tageszeitung nach Stichwörtern wie "Welpe" oder "Hund zu verkaufen" suchen, haben Sie schon einen Fehler gemacht! Ein unvorbereiteter Besuch im Tierheim wird auch tragisch enden. So können Sie "den besten Freund des Menschen" nur durch Zufall finden; aber es geht auch besser...

      Unsere Empfehlung: Wählen Sie zuallererst die passende Rasse aus (Internet/Hunderassebücher/Züchter)! Jede Hunderasse hat ein spezielles Verhaltensrepertoire genetisch programmiert, sie ist für eine bestimmte Aufgabe (im Dienste des Menschen) jahrhundertelang gezüchtet. Wenn Sie einen Mischling wählen, können Sie die angeborenen Eigenschaften nur raten; Sie wissen nichts über die spätere Größe, Jagdtrieb oder häufige Krankheiten.

      Wenn Sie einem Hund etwas Gutes tun wollen, gehen Sie ins Tierheim und fragen die Pfleger, welchem Hund Sie am besten helfen können. Das ist vernünftig.

      Wenn Sie einen perfekt zu Ihnen passenden Hund suchen, also für sich etwas Gutes tun möchten, empfehlen wir Ihnen, gründlich zu planen: 1. Rassewahl, 2.Entscheidung..(siehe oben).

       

      1. Rassewahl

      Es gibt mehr als 400 Hunderassen...
      bitte wählen Sie Ihre Hunderasse mit Vernunft und Verständnis aus! Ohne Bücher oder gute Hundeexperten kommen Sie nicht zum Ziel.

      So schwer es auch fällt, großen runden Tierbabyaugen zu widerstehen, aber emotionale, unüberlegte "der ist aber niedlich"- oder Mitleids-Käufe landen dann doch später oft wieder im Tierheim oder können zu einer schweren Belastung werden.


      Um zu verstehen, wofür die einzelnen Hunderassen überhaupt gezüchtet wurden, können Sie deren Herkunft, Veranlagung, ihre Fähigkeiten und Neigungen studieren:

    • Manch niedliches Schoßhündchen (z.B. Dackel, Jack Russel Terrier ) ist in Wirklichkeit ein klein gezüchteter, äußerst aktiver Fuchs-Jäger.
    • Eine Rasse, die als der Familienhund schlechthin angepriesen wird, ist z.B. der Golden Retriever ist ein tollkühner Apportier- und Jagdhund und Wassernarr. Auch er möchte seinen Neigungen entsprechend gefördert werden: Dann kann auch er ein glücklicher Familienhund sein!
    • Und falls Sie einen Border Collie - angeblich die intelligenteste aller Hunderassen - im Fernsehen bei atemberaubenden Kunststücken gesehen haben, so sollten Sie wissen, dass er ein sehr sensibler, nimmermüder Hütearbeitshund ist, der sich bei Unterforderung schnell nervende Ersatzbeschäftigungen sucht: Der Border Collie kann sehr ideenreich sein. Er könnte Autos oder Kinder hüten, furchtbar ängstlich werden oder Möbel "modifizieren".
      Einen Border Collie kann aber auch sehr leicht überfordert werden! Er würde arbeiten (oder auch Bällchenspielen) bis er tot umfällt... Besonders ein Border Collie muss Ruhephasen lernen, abschalten lernen, und er muss auch Zeiten haben, in denen er einfach Hund sein darf!
    • Die FCI hat die Hunderassen nach ihren Aufgaben/Fähigkeiten in Gruppen zusammengefasst:

      Gruppe  1: Hüte- und Treibhunde (Schäferhunde, Treibhunde)
      Gruppe  2: Pinscher und Schnauzer, Molosser, Berghunde, Schweizer Sennenhunde
      Gruppe  3: Terrier
      Gruppe  4: Teckel
      Gruppe  5: Nordische Schlitten-, Jagd-, Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische                 Spitze, Urtyp
      Gruppe  6: Lauf- und Schweißhunde
      Gruppe  7: Vorstehhunde (Kontinentale-, Britische- und Irische-)
      Gruppe  8: Apportier-, Stöber- und Wasserhunde
      Gruppe  9: Gesellschafts- und Begleithunde
      Gruppe 10: Windhunde

      Der Border Collie gehört zur FCI-Gruppe 1. Er durchläuft beim Hüten die gleichen instinktiven Verhaltensschritte wie ein Wolf bei der Jagd. Die Endhandlung der Jagd (das Töten der Beute) ist beim Hütehund weggezüchtet.

       

      Fazit:

    • Ergründen Sie also bitte, für welche Aufgabe die für Sie evtl. in Frage kommende Rasse ursprünglich gezüchtet wurde!
       
    • Entscheiden Sie dann, ob ein Hund dieser Rasse zu Ihnen und Ihrem Umfeld passen könnte!
       
    • Scheuen Sie sich nicht, für diese Entscheidung den Rat von Hundefachleuten einzuholen: Hundeschulen helfen Ihnen gerne und kostenlos weiter, sprechen Sie mit Züchtern und Haltern der Rasse (diese finden Sie z.B. auf VDH-Hundeausstellungen ), es gibt zahlreiche Hunderasseseiten im Internet und Rassehundebücher! Bedenken Sie aber bitte, dass glückliche Hundebesitzer immer nur von der eigenen Rasse schwärmen. Tierärzte, Tierpfleger (Tierheim) und Hundetrainer (Hundeschule) haben da schon einen besseren Überblick.
       
    • Bedenken Sie: Es geht um die nächsten 10-15 Jahre Ihres Lebens - Jahre, die Sie mit Ihrem neuen Freund genießen möchten, denn so hoch kann die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes durchaus sein!!!
    • Wenn Sie überlegen, ob ein Border Collie zu Ihnen passen könnte, finden Sie nachstehend weitere Informationen zur Rasse:

      Links zur Rasse Border Collie:

      Rasseinfos Border Collie vom Club für britische Hütehunde

      Rasseinfos Border Collie der ABCD e.V.

      Rasseinfos von Andrea und Andreas Hilmes: Rassegeschichte, Rassestandard, Vererbung und Genetik beim Border Collie, Charakter

      Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!!!

      Wenn Sie Ihren Border Collie gefunden haben, ihn rasse- und hundegerecht ausbilden und halten, dann ist Ihr Hund der beste Hund der Welt: denn

       "einmal Border Collie, immer Border Collie"!!!

       

      2. Entscheidung: Welpe oder erwachsener Hund / Junghund?

      "Ein Welpe ist wie formbares Wachs in Ihrer Hand. Wenn Sie einen Hund guter genetischer Anlage und aus guter Aufzucht mit vielseitiger und menschenbezogener Prägung ausgewählt haben, hat Ihr Hund ein sicheres, festes Fundament als Startkapital mitbekommen. Ob Sie darauf ein solides Haus oder eine windschiefe Hütte bauen, liegt in Ihrer Hand. Die Erziehung eines Welpen ist natürlich relativ aufwändig, und es gibt Situationen im Leben, wo es nicht oder nur schwer möglich ist, die anstrengende und zeitraubende Welpenerziehung ordentlich zu bewältigen. Dann ist ein fertig erzogener, erwachsener Hund u.U. wie ein Lottogewinn. Er frisst weder Ihre Möbel an, noch reißt er Tapeten von den Wänden. Er pieselt nicht auf den Perserteppich und sortiert nicht die Zwiebeln in Ihrem Blumenbeet neu. Vom Temperament her ist er schon etwas gesetzter und flitzt Ihnen nicht mehr so quirlig zwischen die Füße wie ein Welpe. Er kennt Kommandos und kann von Beginn an ohne Problem mit Ihnen “auf Wanderschaft” gehen. Der erwachsene Hund ist jedoch eine ausgereifte Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Deshalb sollten Sie hier besonders darauf achten, dass zwischen Ihnen und dem Hund “die Chemie stimmt”. Ein Hund mit Ausbildung wird in der Regel mehr als ein Welpe kosten. Im Gegensatz zum erwachsenen, ausgebildeten Hund aus Familienhaltung wird es bei einem erwachsenen Hund, der jahrelang im Zwinger gelebt hat, sicherlich eine ganze Reihe Probleme geben. Das geringste wird wohl noch die fehlende Stubenreinheit sein. Erhebliche psychische Defizite infolge mangelnder Prägung und daraus resultierende Fehlverhaltensweisen werden jedoch das Zusammenleben auf Dauer in etlichen Punkten schwierig gestalten. " (Zitat www.lakelandterrier.de/faq.html#25).

      Wenn Sie sich für einen erwachsenen Border Collie oder Junghund entschieden haben, so können Sie mit viel Glück Ihren Hund finden:

    • bei einer Rassehund-Not-Organisation...
      Border Collies, die ein Zuhause suchen, sind zu finden bei:      
    • www.bordercollie-in-not.de

      www.countrydog.de/rescue.htm

      www.flyballdream.de

      www.bordercollie-rescue.org 

    • oder bei einem Züchter , der für einen zurückgenommenen Hund oder für eines seiner Tiere ein neues Zuhause sucht

       

       

      3. Züchterwahl

      Wie finde ich einen guten Züchter?

      Das allerwichtigste: Nehmen Sie sich Zeit, Ihren Züchter (oder Verkäufer) zu finden! Kaufen Sie Ihren Hund nur bei einem Ihnen sympathischen Züchter, der sich Zeit für Sie und Ihre Fragen nimmt, und der Zeit für die gute Aufzucht seiner Welpen hat!

      1. Möglichkeiten, gute Züchter zu finden

      • Finden Sie den VDH-Rassezuchtverein Ihrer gewünschten Rasse heraus. Beim Border Collie ist das der Club für britische Hütehunde: Wenden Sie sich dort an die Welpenvermittlungsstellen, die Ihnen auch gerne Züchterlisten (evtl. nur die Ihrer Landesgruppe) zusenden!
      • Recherchieren Sie im Internet: Sehr viele VDH-Züchter haben eigene Homepages, in denen sie ihre Zucht und ihre Hunde vorstellen- meiden Sie "reißerische" Seiten, achten Sie auf den Inhalt!
      • Der VDH gibt die Zeitschrift "Der Rassehund" heraus. Hierin finden Sie alle aktuellen Deck- und Wurfmeldungen
      • besuchen  Sie VDH-Rassehund-Ausstellungen (Termine auch in "Der Rassehund"), beobachten dort die Züchter, wie sie mit ihren Hunden umgehen, die Hunde, wie sie sich in dieser stressigen Situation (Enge, viele Hunde,Lautstärke,Nervosität des Vorführers) verhalten, suchen Sie das Gespräch zu Züchtern und Haltern Ihrer Wunsch-Rasse!
      • gehen Sie auf Hundeplätze und Seminare (ja, auch schon ohne Hund!) und fragen Sie die Halter Ihrer Wunschrasse (Mund-zu-Mund-Propaganda)
         

      Was spricht für einen Kauf bei einem VDH-Züchter?
       

      • Reinzucht: über viele Generationen wurden immer nur Hunde mit robuster Gesundheit und mit den für die Rasse erwünschten Eigenschaften ausgewählt und zur Zucht verwendet und dokumentiert
      • Die Zuchttiere sind seit Generationen auf erbliche Krankheiten untersucht und von einem vom Verein bestellten Gutachter für gesund befunden ( Hüftgelenksdisplasie und Augenkrankheiten CEA, PRA, Katarakt).
      • nur Tiere, die den Zuchtbestimmungen entsprechen, dürfen zur Zucht zugelassen werden
      • VDH-Papiere bieten eine Gewähr, dass die Ahnentafel die tatsächlichen Vorfahren des Hundes dokumentiert
      • Sachkenntnisnachweis des Züchters ( Themen: allgemeine Haltungsbedingungen und Hundeverordnungen / Vorbereitung einer Hündin zur Belegung / Versorgung einer trächtigen Hündin / Geburtsvorgang / Welpenaufzucht / Zuchtbestimmungen / Teilnahme an einer Züchtertagung der Rasse)
      • Jede Zuchtstätte wird vor ihrer Zulassung kontrolliert: hohe Ansprüche werden gestellt an Platz und Ausstattung (über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehend!)
      • die Mutterhündin darf frühestens im Alter von 18 Monaten das erste Mal gedeckt werden und dann maximal 1x pro Jahr werfen
      • maximal 4 Würfe pro Jahr
      • Gesundheitscheck der Hündin, bevor sie gedeckt wird
      • an den Deckrüden werden hohe Ansprüche gestellt
      • schon bevor Welpen da sind, sind Sie herzlich willkommen, Züchter, Zuchtstätte und Hunde kennenzulernen
      • Auch dem Züchter ist es wichtig, Sie näher kennenzulernen, um ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Nicht jedem Besucher möchte man als Züchter einen seiner Welpen anvertrauen
      • Beratungsgespräche: Passt ein Border Collie zu mir und meinen Lebensumständen- auch auf längere Sicht? Hierzu wird genauestens nachgefragt, auch Fragebogen sind durchaus üblich.
      • ein seriöser Züchter wird niemals erwarten, dass man sich beim ersten Besuch für ein Tier entscheidet!
      • oft gibt es Vorbestellungen / Wartezeiten für Welpen
      • Hygiene
      • Wie sozialisiert er seine Welpen? Viel, viel, viel Kontakt zu Menschen aller Alterklassen und auch zu anderen Hunden und anderen Tieren, abwechslungsreicher großer Auslauf / verschiedene Untergründe, erste Ausflüge (Wald / Bach / Stadt), unterschiedliche Geräusche / Gerüche / Geschmäcke
      • keine zu frühe Trennung von Mutter oder Geschwistern
      • Kontrolle des Züchters durch einen Zuchtwart
      • Kontrolle der Zuchtstätte durch einen Zuchtwart
      • Kontrolle der Aufzuchtbedingungen, des Entwicklungsstandes, der Prägung und Sozialisierung der Welpen und des Zustandes der Mutterhündin und der anderen Hunde des Züchters durch einen Zuchtwart
      • die Welpen sind mehrfach entwurmt, tierärztlich untersucht und geimpft
      • die Welpen sind bei der Abgabe gechippt und damit eindeutig identifizierbar
      • Der Züchter ist verpflichtet, seinen Welpenkäufern alle verfügbaren Informationen über den Welpen weiterzugeben,
      • zentraler Punkt: Und er sollte seine Welpenkäufer während des gesamten Lebens der von ihm gezüchteten Hunde mit Rat und Tat zu unterstützen

      Zusatz: Wenn Sie sich für einen im Ausland gezüchteten Hund entscheiden, achten Sie darauf, dass er VDH-anerkannte Papiere mitbringt!

      Was spricht gegen einen Kauf bei einer Tierhandlung / Massenzüchter / Schwarzzüchter / Hundehändler

      • unablässige Ausnutzung der Mutterhündinnen bis zu deren totaler Erschöpfung
      • das Nichtbeachten der hygienischen Mindestvoraussetzungen
      • Fehlende Sozialisation der Welpen,
      • viel zu frühe Trennung der Welpen von Mutter und Geschwistern:
        Welpen, die ohne reichliche Kontakte mit freundlichen Menschen und ohne eine große Zahl von optischen und akustischen Reizen aufwachsen, oder die vor dem Alter von mindestens 7 Wochen von der Mutter und den Wurfgeschwistern getrennt wurden, können ein weites Spektrum von Verhaltensstörungen entwickeln. 
      • Hunde dieser Verkäufer sind häufig unfähig zur Bindung an den Menschen
      • möglicherweise müssen Sie noch hohe Tierarztkosten investieren, wenn der Welpe überleben soll (Auch noch im weiteren Lebensverlauf sind Hunde dieser Herkunft leider oft nicht die gesündesten!)
      • nach dem Kauf verweigert der "Züchter" alle Informationen zu Herkunft und bietet auch bei Problemen keine Unterstützung
      • der Kontakt der Welpenkäufer untereinander wird ausgeschlossen
      • Oftmals legen Vermehrer auf das Wesen der Elterntiere keinen Wert. Sie verkaufen ihre Tiere auch an ungeeignete Halter: So kommen immer häufiger aggressive, sogar dem Menschen gegenüber bissige Border Collies ( oder Border Collies, die anderes Fehlverhalten zeigen ) in die Notvermittlung und schaden dem Ruf der Rasse Border Collie
         

      2. Tipps zur Auswahl Ihres Züchters / Hundes

            !!! Halten Sie die Augen offen!!! Und besuchen Sie mehrere Züchter!!!

        a) Haltungsbedingungen, Aussehen und Verhalten der Hunde des Züchters:

      • Wo leben seine Hunde? In der Familie? Im Haus? Wie sehen die sonstigen Aufenthaltsorte aus ( Garten/Auslauf/Zwinger) aus? Wozu wird ein Zwinger genutzt? (Noch ein paar Worte zu Zwingern: Der Zwinger kann ein Zuhause für den Hund sein! Das Tierschutzgesetz schreibt nicht nur die Größe und die Bauweise vor, sondern auch wie lange Zeit seines Hundelebens pro Tag ein Hund dort verbringen darf (und unter welchen Voraussetzungen).Wenn Sie einen Familienhund suchen, sollte schon beim Züchter der Aufenthalt in einem Zwinger auf kurze Zeiten beschränkt sein! Das gilt für alle Hunde, die Sie beim Züchter antreffen!). Lassen Sie sich die Zuchtstätte zeigen. Ein seriöser Züchter hat nichts zu verbergen!
         
      • Sehen die Hunde gepflegt aus (sie könnten auch gerade im Schlamm getobt haben!), oder ist ihr Fell verfilzt, sind sie gut genährt, parasitenfrei?
         
      • Werden die Hunde ausgebildet (in welchem Bereich)? Sind sie gehorsam? Wie kommuniziert der Züchter mit seinen Hunden / seinen Welpen?
         
      • Verhalten sich die Hunde so, wie Sie es von ihnen erwarten? Rassetypische Eigenheiten beachten!
         
      • b) Der Züchter / die Elterntiere / die Welpen / Unterstützung durch den Züchter / der Vertrag

        I. Der Züchter

      • Ist der Züchter Mitglied in einem Zuchtverband speziell für diese Rasse, oder züchtet er in einem Club, der alle Hunderassen betreut?
      • Sichert der Züchter Ihnen schriftlich zu, dass der Welpe eine Ahnentafel hat, die vom VDH anerkannt sind? 
      • Bekommen Sie die Ahnentafel, einen Kaufvertrag, Kopien von den Gesundheitszertifikaten der Eltern und ausführliche Anleitungen zu Fütterung und Aufzucht des Welpen?
      • Hat der Züchter mehr als 2 Rassen oder mehr als 2 Würfe gleichzeitig?
        Solche Züchter sind meist keine Spezialisten: Sie haben nicht genug Zeit, den Welpen individuelle Aufmerksamkeit zu schenken. Es besteht die Möglichkeit, dass das Hauptmotiv für das Züchten vor allem im Geldverdienen liegt! ( Auch die Welpenkäufer wollen lebenslang beraten werden, was die Anzahl der gezüchteten Hunde schon sehr einschränkt! ) Macht der Züchter den Eindruck, dass er viel über die Rasse weiß?
      • Wie und was arbeitet er mit seinen Hunden, nimmt er teil an Wettbewerben/Ausstellungen/Prüfungen?
      • Kannn er Ihnen alle Fragen beantworten, die Sie über das Leben mit Ihrem Hund haben?
      • Ist er jemand, dem Sie ohne Bedenken solche Fragen stellen können, oder geht er gleich in die Luft, wenn Sie genauer nachfragen?
      • Der engagierte Züchter wird Ihnen (dem Welpeninteressenten) jede Menge Fragen stellen, denn er möchte seinen Welpen bei den "richtigen" Menschen unterbringen!
      • Ein seriöser Züchter wird Sie besuchen, um sicherzugehen, dass das Hundchen bei Ihnen ein gutes Zuhause findet!
      • Er sollte seine Welpenkäufer während des gesamten Lebens der von ihm gezüchteten Hunde mit Rat und Tat zu unterstützen
      • zentraler Punkt: Gibt er eine Garantie, dass der Hund jederzeit zurückgenommen wird, wenn Sie ihn nicht mehr behalten können?


        II. Die Hundeeltern
      • Er züchtet mit wesensfesten (sicheren, unaggressiven, freundlichen) Hunden
      • Können Sie Vater und Mutter der Welpen ansehen?
        - Wenn der Vater nicht beim Züchter lebt - können Sie die Anschrift seiner Besitzer bekommen und ihnen Fragen zu ihrem Hund und seiner bisherigen Nachzucht stellen? Gibt es Fotos oder ein Video von ihm?
        - Wenn Sie die Mutter nicht sehen dürfen, besteht der Verdacht, dass man Ihnen zugekaufte "Händlerwelpen" mit völlig unbekannter Vorgeschichte anbietet.
      • Der Züchter wird die Gesundheitsuntersuchungsbefunde  (HD, Augenkrankheiten), die Prüfungs- oder Ausstellungsergebnisse der Elterntiere gerne zeigen
      • Er hat sich Gedanken gemacht zur Auswahl des Deckrüden
      • Wie benimmt sich die Mutterhündin gegenüber Besuchern?
        - Ist sie freundlich, kontrakfreudig, verschmust und aufmerksam?
        - Wenn sie sich ängstlich in eine Ecke zurückzieht, sich nicht anfassen lässt oder gar knurrt und Aggressionen zeigt, so sind das völlig Border Collie untypische Verhaltensweisen; hier müssen Sie damit rechnen, einen verhaltensgestörten Welpen zu bekommen!


        III. Die Welpen
      • Wo werden die Welpen aufgezogen- in Haus und Garten, oder in einem Zinger, einem Stall oder einem Hinterhof
      • Wie benehmen sich die Welpen gegenüber Besuchern?
        - Border Collie Welpen sind ausgesprochen neugierig und kontaktfreudig.
        - Scheue, ängstliche Welpen, die sich vor Menschen zu verstecken suchen, werden niemals gute, belastbare Familienhunde werden.
      • Sind die Welpen mehrfach entwurmt, tierärztlich untersucht und geimpft, bevor sie dem Käufer übergeben werden?


        IV. Besuche beim Züchter
      • Der seriöse Züchter freut sich über viele Besuche seiner neuen Welpenbesitzer, denn hierbei wird schon eine Beziehung Welpe / Herrchen aufgebaut- der Hund hat es dann in seinem neuen Zuhause leichter sich einzugewöhnen, wenn er die Menschen schon gut kennt!
      • Hygienemaßnahmen:
        - Händewaschen vor dem Welpenbesuch (am besten auch danach!),
        - fremde Hunde dürfen nur nach Absprache mitgebracht werden. Wenn die Welpen agil sind, sind gesunde, freundliche Besuchshunde gerne willkommen!
      • Der Züchter unterstützt Sie gerne bei der Auswahl Ihres Hundes!  


        V. Wenn das Hundchen in sein neues Zuhause zieht
      • Sie werden ausführliche Ratschläge für die Aufzucht, die Erziehung, die Ernährung, einen Impfplan bekommen. Sicherlich gibt es auch etwas gewohntes Hundefutter mit ins neue Zuhause, ein gewohntes Spielzeug oder eine Decke.
      • Zumindest in der ersten Zeit gibt es einen regen Austausch von Fragen und Antworten, manches Mal entwickeln sich auch Freundschaften zwischen Welpenbesitzer und Züchter.
      • Der seriöse Züchter ist jederzeit ansprechbar, offen für Ihre Hunde-Probleme / -Sorgen / -Nöte - und das ein ganzes Hundeleben lang!

         
      • Und schließlich bekommen Sie einen Vertrag, in dem geregelt sind:
        - Übergabezeitpunkt
        - Preis (lesen Sie dazu bitte auch die Links unten auf der Seite!)
        -allerhand Bedingungen: z.B. dass man bei Weitergabe des Tieres dem Züchter das Vorkaufsrecht einräumt, dass der Hund nicht in ein Tierheim gegeben werden darf, sondern an den Züchter zurückgeht, ggf. auch, dass man den Hund zur Zucht nur nach den Bedingungen des Zuchtvereins einsetzen darf. Letzteres ist schwer durchzusetzen, spricht aber für Verantwortungsbewusstsein.
        - Beim Vertrag mit dabei sind:
          - Zuchtpapiere (Ahnentafel)
          - die Bestätigung der Zuchtabnahme durch den Zuchtwart,
          - die vollständigen Impfpapiere und
          - die Chipnummer. 

        VI. Das Hundchen wird erwachsen
        Besteht der Züchter darauf, dass Sie Ihren Welpen auf HD und Augenkrankheiten untersuchen lassen, ihn einem Richter vorstellen werden, so liegt ihm die Kontrolle seiner Nachzucht am Herzen, er ist wahrscheinlich ein verantwortungsbewusster Züchter.

        Die letzten Fragen vor Vertragsabschluss:
        - Fühlen Sie sich bei diesem Züchter gut aufgehoben? Schließlich beginnen Sie ja eine Beziehung für die nächsten 10-15 Jahre.
        - Oder fühlen Sie sich eingeschüchtert
        / unter Druck gesetzt? Wenn das so ist, dann suchen Sie weiter!

        Nachfolgend zwei Links zum Thema "Welpenpreise":

        Was kostet ein Welpe: ein Artikel aus der Zeitschrift "Das Deutsche Hundemagazin" als herunterladbare Word-Datei

        Was kostet ein Welpe: Aufstellung einer österreichischen Züchterin von Cocker Spaniels als herunterladbare Word-Datei